{"id":159,"date":"2017-05-16T19:18:41","date_gmt":"2017-05-16T19:18:41","guid":{"rendered":"https:\/\/aconcaguaexpeditions.com\/aleman\/?page_id=159"},"modified":"2020-08-09T00:15:03","modified_gmt":"2020-08-09T00:15:03","slug":"anecdotas","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/aconcaguaexpeditions.com\/aleman\/8\/anecdotas.htm","title":{"rendered":"Anekdoten"},"content":{"rendered":"<!DOCTYPE html PUBLIC \"-\/\/W3C\/\/DTD HTML 4.0 Transitional\/\/EN\" \"http:\/\/www.w3.org\/TR\/REC-html40\/loose.dtd\">\n<html><body><div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"159\" class=\"elementor elementor-159\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-4d0dc7d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"4d0dc7d\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1ce798d\" data-id=\"1ce798d\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a017a1e entry-title elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"a017a1e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<p class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Anekdoten<\/p>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e7ef18b entry-subtitle elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"e7ef18b\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Aconcagua Bergsteiger<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6ab1745 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6ab1745\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\">\n\t\t\t\t<p>Anfang Januar 1953 unternahm der chilenische Bergsteiger Vicente Chiaranda eine Expedition nach Aconcagua mit einem kleinen Tisch aus Aluminium auf dem R&uuml;cken. Als er oben ankam, stand er darauf und wurde die Person, die auf dem Berg Aconcagua am h&ouml;chsten kletterte. Um dies zu beweisen, drehte er einen Kurzfilm mit dem Titel <em>&bdquo;Un metros que el Aconcagua&ldquo;.<\/em><\/p><p>Im Januar 1926 stirbt am Aconcagua der Bergsteiger Juan Stepanek, der &ouml;sterreichischer Abstammung war und sich in Argentinien niedergelassen hatte. Der K&ouml;rper Stepaneks wurde damals nicht heruntergeholt. Er war schon mumifiziert, als ihn 1934 zum ersten Mal Renato Chabot von der italienischen Expedition entdeckte. 1936 wird Stepanek von Jorge Link bei seinem ersten Abstieg vom Gipfel neu entdeckt. Link erz&auml;hlte sp&auml;ter: &bdquo;Im Mondlicht eingetaucht, hatte die Landschaft einen &uuml;berirdischen Charakter. Pl&ouml;tzlich erblickte ich in der Mitte der schneebedeckten Ebene einen sitzenden Mann, den Kopf auf die H&auml;nde gest&uuml;tzt. Ist das wahr?&ldquo; fragte ich mich, oder handelt es sich um eine durch die Ersch&ouml;pfung hervorgerufene Halluzination. &bdquo;Ich rief zur geheimnisvollen Gestalt, Fels oder Mensch, aber sie bewegte sich nicht. Ich n&auml;herte mich der Gestalt und stellte fest, dass es sich um einen Menschen handelte. Ich ber&uuml;hrte ihn unter der Windjacke. Sein K&ouml;rper war hart wie Marmor und ich lief weg.&ldquo; Der K&ouml;rper Stepaneks blieb 20 Jahre in der grossen Ger&ouml;llhalde und wurde erst 1946 von einer vom Oberleutnant Valent&iacute;n J. Ugarte geleiteten Expedition heruntergetragen. Beim Abstieg fand man in einem der Schuhe Stepaneks einen Zeitungsausschnitt vom 19. Januar 1926, auf dem das Wort fatalidad (= Verh&auml;ngnis) als Vorhersage des ihm auf dem Weg zum Gipfel passierten Unfalls noch deutlich lesbar war.<\/p><div class=\"fr\"><img class=\"lazyload \" data-src=\"https:\/\/aconcaguaexpeditions.com\/wp-content\/themes\/aconcagua\/images\/voleyball_aconcagua.jpg\"><br><b>Anekdoten am Aconcagua<\/b><\/div><p>Eine Gruppe von Blinden aus Spanien erreicht 1994 den Nordgipfel.<\/p><p>Am 7. Januar 1947 gehen die Deutschen Cop, Herold und Schade vom Hochlager zum Angriff auf den Gipfel los. Schade wird auf 6.800 m. &uuml;. d. M. den Versuch aufgeben m&uuml;ssen. Um 17: 00 Uhr erreichen die anderen den Grat, der zum S&uuml;dgipfel f&uuml;hrt. Auf dem Weg dorthin finden sie hinter den Felsen, zusammengekauert, ein Guanakoskelett. Seitdem ist der Grat als Filo del Guanaco bekannt.<\/p><p>Eine Gruppe englischer Bergsteiger legt ein Projekt vor, einen aufklappbaren Turm bis zum Gipfel hinaufzutragen, der es jenen Bergsteigern erlaubt, die es w&uuml;nschen, durch die Leiter eine H&ouml;he von 7000 m &uuml;. d. M. zu erreichen. F&uuml;r das Projekt wollte man eine Geb&uuml;hr f&uuml;r wohlt&auml;tige Zwecke erheben. Die Idee wurde aber nie realisiert.&nbsp;<\/p><p>Zu Beginn der Sommersaison 1971 erreichen C&eacute;sar P&eacute;rez Tudela aus Spanien, und Walter Bonatti aus Italien, als Seilschaftskameraden auf getrennten Wegen den Gipfel. Tudela erz&auml;hlt sp&auml;ter: &bdquo;F&uuml;nf Tage habe ich mich am Berg verlaufen; ich bin &uuml;ber die Ostseite des Berges heruntergestiegen, habe Hunger, Durst und Halluzinationen auf dem R&uuml;ckweg erlitten, was zur Nekrose an H&auml;nden und F&uuml;ssen gef&uuml;hrt hat. Ich hatte die Effekte des Klimas und der Puna (= H&ouml;henkrankheit) untersch&auml;tzt. Ich bin auf dem Schnee wiederholt hingefallen und bin wie im Nachtwandel gegen Felsen und Eis gestossen. Ich war nicht in Mendoza, sondern in Spanien, und habe eine Rettungsexpedition im Berg geleitet; ich habe mit meinen imagin&auml;ren Freunden geredet, die mir Mut machten; die Hubschrauber habe ich in meinen Tr&auml;umen geh&ouml;rt und all dies hat mir geholfen, mich nicht allein zu f&uuml;hlen.&ldquo;<br>In Spanien angekommen, erf&auml;hrt Tudela von einem wenig schmeichelhaften Bericht &uuml;ber seine Alleinbesteigung, die sein italienischer Bergkamerad, Walter Bonatti, verbreitet hatte. Deshalb entschliesst er sich, nach Mendoza zur&uuml;ckzukehren. Im Februar 1972 besteigt er, &ndash; sein Gesicht ist noch von dem vorhergehenden Aufstieg verletzt -, ohne Begleitung den Aconcagua. Als Beweis seines Alleingangs stiehlt er das Gipfelbuch und nimmt es mit nach Spanien. Er wollte damit beweisen, dass er am Gipfel gewesen war. Er hat alles etwas sp&auml;ter in einem Brief erkl&auml;rt, der unter dem Titel &bdquo;Ich entschuldige mich bei den Bergsteigern&ldquo; in einem spanischen Wochenblatt ver&ouml;ffentlicht wurde. Er hat das Buch sp&auml;ter auf diplomatischem Weg zur&uuml;ckgeschickt.<\/p><p>1982 erreicht der vierzigj&auml;hrige Engl&auml;nder Norman Croucher, behindert, mit orthop&auml;dischen Beinen eine H&ouml;he von 5.300 m auf der Nordroute.<\/p><p>Der elfj&auml;hrige Jordan Romero wird 2008 zum j&uuml;ngsten Bergsteiger in der Geschichte des Berges.<\/p><p>In der Saison 1985\/86 kommt der spanische Bergsteiger Fernando Garrido nach Mendoza mit der Absicht, den Rekord f&uuml;r den Aufenthalt auf dem Gipfel zu brechen. Obwohl er grosse Hindernisse &uuml;berwinden musste, wie Sauerstoffmangel, St&uuml;rme, die 200 Kilometer pro Stunde erreicht haben, und Temperaturen unter &ndash; 60&deg; Celsius, ist es dem spanischen Bergsteiger gelungen, 66 Tage auf dem h&ouml;chsten Gipfel Amerikas zu verweilen. Er hat damit einen Welt&uuml;berlebensrekord gebrochen.<\/p><p>1994 tr&auml;gt ein deutsches Ehepaar seine zweij&auml;hrige Tochter, Joana Rotk, im R&uuml;cksack bis Plaza de Mulas. Deshalb werden sie sp&auml;ter laut Gerichtsentscheid evakuiert.<\/p>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/body><\/html>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anekdoten Aconcagua Bergsteiger Anfang Januar 1953 unternahm der chilenische Bergsteiger Vicente Chiaranda eine Expedition nach Aconcagua mit einem kleinen Tisch aus Aluminium auf dem R&uuml;cken. Als er oben ankam, stand er darauf und wurde die Person, die auf dem Berg Aconcagua am h&ouml;chsten kletterte. 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