{"id":151,"date":"2017-05-16T19:13:27","date_gmt":"2017-05-16T19:13:27","guid":{"rendered":"https:\/\/aconcaguaexpeditions.com\/aleman\/?page_id=151"},"modified":"2020-08-06T04:58:48","modified_gmt":"2020-08-06T04:58:48","slug":"enfermedades","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/aconcaguaexpeditions.com\/aleman\/7\/enfermedades.htm","title":{"rendered":"Gebirgskrankheiten"},"content":{"rendered":"<!DOCTYPE html PUBLIC \"-\/\/W3C\/\/DTD HTML 4.0 Transitional\/\/EN\" \"http:\/\/www.w3.org\/TR\/REC-html40\/loose.dtd\">\n<html><body><div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"151\" class=\"elementor elementor-151\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-fba5a0e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"fba5a0e\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d8702a8\" data-id=\"d8702a8\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-00b8f44 entry-title elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"00b8f44\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<p class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Gebirgskrankheiten<\/p>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6427937 entry-subtitle elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"6427937\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Aconcagua<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c704f34 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c704f34\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\">\n\t\t\t\t<h4>Akute H&ouml;henkrankheit&nbsp;<\/h4><p>Die H&ouml;henkrankheit stellt eine im Hochgebirge sehr verbreitete Symptomatik dar, die durch nicht ausreichende Anpassung an die H&ouml;he verursacht wird und sehr gef&auml;hrlich sein kann. Die Symptome dieser Krankheit treten ab einer H&ouml;he von 2.500 und 3.000 m. &uuml;. d. M. auf und normalerweise bei jenen Personen, die an solche H&ouml;hen nicht gew&ouml;hnt sind. Das Auftreten der akuten H&ouml;henkrankheit (AHK) hat zwei Gr&uuml;nde: die Geschwindigkeit und die Art des Aufstiegs. Die ersten Zeichen einer nicht ausreichenden Anpassung treten innerhalb von 4 bis 8 Stunden auf, nachdem man eine gewisse H&ouml;he erreicht hat und sich dort aufh&auml;lt.<br>Ein verantwortungsbewusster Bergsteiger wird niemals die Symptome einer schlechten Akklimatisierung verschweigen, sondern dies zugeben und nicht als Scheitern betrachten. Es ist normal, in diesen H&ouml;henlagen an H&ouml;henkrankheit zu leiden, und man sollte so verantwortungsvoll sein, in diesem Fall den Aufstieg zu stoppen und einen Abstieg in Betracht zu ziehen. Auch weltber&uuml;hmte Bergsteiger haben darunter gelitten. Um die Symptome dieses Leidens zu erkennen, gibt es folgende Tabelle, mit Werten f&uuml;r die verschiedenen Symptome, durch die man die graduelle Gef&auml;hrlichkeit der AHK feststellen kann.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><b>1 Punkt<\/b><\/p><ul><li>leichte Kopfschmerzen<\/li><li>&Uuml;belkeit oder Appetitlosigkeit<\/li><li>Schlaflosigkeit<\/li><li>H&ouml;henangst<\/li><\/ul><p><b>2 Punkte<\/b><\/p><ul><li>starke Kopfschmerzen, trotz Einnahme von Aspirin<\/li><li>Erbrechen<\/li><\/ul><p><b>3 Puntos<\/b><\/p><ul><li>Atemnot in Ruhestellung<\/li><li>extreme M&uuml;digkeit<\/li><li>Oligourie (akutes Nierenversagen)<\/li><\/ul><p>&nbsp;<\/p><table class=\"table\" border=\"0\" width=\"330\" cellpadding=\"0\"><tbody><tr><td class=\"tab0\">Punktzahl<\/td><td class=\"tab0\">Beschreibung<\/td><td class=\"tab0\">Behandlung<\/td><\/tr><tr><td id=\"color3a\" class=\"tab1\">1 bis 3<\/td><td id=\"color4\" class=\"tab1\">Leichte HK<\/td><td id=\"color3\" class=\"tab1\">Aspirin oder Paracetamol<\/td><\/tr><tr><td id=\"color3a\" class=\"tab1\">4 bis 6<\/td><td id=\"color4\" class=\"tab1\">M&auml;ssige HK<\/td><td id=\"color3\" class=\"tab1\">Aspirin, Ruhe, Aufstieg abbrechen<\/td><\/tr><tr><td id=\"color3a\" class=\"tab1\">Mehr als 6<\/td><td id=\"color4\" class=\"tab1\">Akute HK<\/td><td id=\"color3\" class=\"tab1\">Abstieg<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><p>Alle Symptome verschwinden nach dem Abstieg. Im Zweifelsfall oder falls die Symptome bestehen bleiben, auch wenn sie gering sind, ist es ratsam, abzusteigen, um dann sp&auml;ter wieder langsamer aufzusteigen und so die Akklimatisierung zu beg&uuml;nstigen.<\/p><p>Die akute H&ouml;henkrankheit darf nicht ignoriert oder verheimlicht werden. Normalerweise werden die ersten Symptome den Unbequemlichkeiten, der anderen Ern&auml;hrung oder der M&uuml;digkeit zugeschrieben und manchmal werden sie aus Scham verborgen.<\/p><p>Die akute H&ouml;henkrankeit kann alle Bergsteiger befallen, unabh&auml;ngig ihrer k&ouml;rperlichen Verfassung, K&ouml;rperbau, Training oder Erfahrung. Wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird, kann sie zum Lungen- oder Gehirn&ouml;dem und sogar zum Tod f&uuml;hren.<\/p><p>Man sollte m&ouml;glichst schnell einen Arzt aufsuchen oder jemandem, der &auml;rztliche Hilfe leisten kan.<\/p><p>&nbsp;<\/p><h4>Erfrierung<\/h4><div class=\"fr\"><p class=\"text-center\"><img style=\"margin: 0 auto; width: 80%;\" class=\"lazyload \" data-src=\"https:\/\/aconcaguaexpeditions.com\/wp-content\/themes\/aconcagua\/images\/congelamiento.jpg\"><\/p><p class=\"imgcap text-center\">Gebirgskrankheiten am Monte Aconcagua<\/p><\/div><p>Erfrierungen beginnen mit eigent&uuml;mlichen Symptomen. Zuerst hat man beim Anfassen Schmerzen an den &auml;usseren K&ouml;rperteilen; danach verschwinden alle Gef&uuml;hle und der erfrorene K&ouml;rperteil f&uuml;hlt sich wie bet&auml;ubt an. Die Hautfarbe ver&auml;ndert sich, wird erst r&ouml;tlich oder verblasst, bis man Blasen bekommt und die Haut schwarz wird.<\/p><p>Normalerweise entstehen Erfrierungen an den H&auml;nden, Fingern, F&uuml;ssen und an Teilen des Gesichtes. Deswegen ist es ratsam, eine f&uuml;r die niedrigen Temperaturen geeignete Ausr&uuml;stung zu ben&uuml;tzen. Man sollte immer gute (trockene) Socken und geeignete Bergschuhe tragen, sowie einen Anorak bester Qualit&auml;t, Bergm&uuml;tze und gute Handschuhe, dar&uuml;ber F&auml;ustlinge von sehr guter Qualit&auml;t.<br><br>Falls man unter einer Erfrierung leidet, sollte man den erfrorenen K&ouml;rperteil in Kontakt mit w&auml;rmeren Teilen des K&ouml;rpers bringen. Bei schweren Erfrierungen darf man das Erw&auml;rmen des K&ouml;rpers nur dann versuchen, wenn die Person an einen geeigneten Ort gebracht wurde, sonst kann sich die Erfrierung verschlimmern. Das Erw&auml;rmen eines erfrorenen K&ouml;rperteils muss langsam vorgenommen werden, indem man dieses in lauwarmes Wasser (37&deg; C oder 98,6&ordm; F) eintaucht und dann das Wasser allm&auml;hlich erw&auml;rmt, bis es 40&deg; C (104&ordm; F) erreicht.<\/p><p>Nach der Behandlung und auf Grund der Erfrierung wird der Kranke Schmerzen am K&ouml;rper haben, und es ist auch m&ouml;glich, dass Entz&uuml;ndungen auftreten. Man empfiehlt, den Kranken ins Krankenhaus zu bringen.<br>Am besten ist es, einen Arzt aufzusuchen oder sich an jemanden zu wenden, der &auml;rztliche Hilfe leisten kan.<\/p><h4>&Ouml;deme<\/h4><div class=\"fr\"><p class=\"text-center\"><img style=\"margin: 0 auto; width: 80%;\" class=\"lazyload \" data-src=\"https:\/\/aconcaguaexpeditions.com\/wp-content\/themes\/aconcagua\/images\/edema_pulmonar.jpg\"><\/p><p class=\"imgcap text-center\">Monte Aconcagua &ndash; Gebirgskrankheiten<\/p><\/div><p>Lungen&ouml;dem<br>Die Symptome eines Lungen&ouml;dems sind Ersticken und ein rasselndes Atmen. Die Lippen und manchmal auch die Ohren werden oft bl&auml;ulich oder schwarzblau (Blausucht); es kann auch schaumigen, manchmal rosafarbigen Schleimauswurf geben. Diese Symptome k&ouml;nnen in der Nacht nach einem anstrengenden Tag auftreten. Man muss darauf achten, dass der Kranke sitzenbleibt, w&auml;hrend &auml;rztliche Hilfe geholt wird.<\/p><p><br><br><\/p><p>Gehirn&ouml;dem <br>Die ersten Anzeichen eines Gehirn&ouml;dems sind grosse M&uuml;digkeit oder Schw&auml;che, sowie (manchmal heftiges) Erbrechen und akute st&auml;ndige Kopfschmerzen. Man kann kaum stehen, hat Schwindelanf&auml;lle und zeigt Verhaltensst&ouml;rungen. Das Koma tritt sehr schnell auf. Manchmal gibt es keine Kopfschmerzen, nur eine grosse M&uuml;digkeit und Gleichgewichtsst&ouml;rungen.<br>Man muss beide Krankheiten sehr schnell wegen des Datenschutz melden und den Kranken so schnell wie m&ouml;glich evakuieren. Die &Ouml;deme werden in Notf&auml;llen so behandelt, indem man den Kranken in eine Sauerstoffzelt gibt, wo man versucht, die Symptome r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, und ihn dort so lange l&auml;sst, bis er ins Krankenhaus zu einer spezifischeren Behandlung gebracht werden kann. Man muss beim Auftreten von Symptomen oder beim Verdacht eines &Ouml;dems sich sofort an den &auml;rztlichen Dienst oder den F&ouml;rsterdienst wenden.<\/p><h4>K&ouml;rperreaktionen<\/h4><p>Wenn man sich l&auml;nger in grossen H&ouml;hen aufh&auml;lt, k&ouml;nnen Verdauungsst&ouml;rungen (Anorexie und Dispepsie) oder metabolische St&ouml;rungen (negative Kalorien- und Proteinbilanz) auftreten; deswegen nimmt man oft unter diesen Bedingungen ab (ca. 0,5 bis 2 Kilo pro Woche), am Anfang wegen Lipolyse (Fettverdauung) und ab dem 10. Tag wegen Verlust der Muskelmasse. Der K&ouml;rper braucht danach drei Monate, um sich wieder zu erholen. Andere potentiell gef&auml;hrliche Komplikationen sind die Augennetzhautblutung, die Aderntrombose und die H&ouml;henpsychose, eine grosse Gefahr in einem aggresiven Milieu, wo man manchmal seine Fehler mit dem Leben bezahlt.<br>Man sollte sich unbedingt an einen Arzt wenden oder an jemandem, der &auml;rztliche Hilfe leisten kann.<\/p>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/body><\/html>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gebirgskrankheiten Aconcagua Akute H&ouml;henkrankheit&nbsp;Die H&ouml;henkrankheit stellt eine im Hochgebirge sehr verbreitete Symptomatik dar, die durch nicht ausreichende Anpassung an die H&ouml;he verursacht wird und sehr gef&auml;hrlich sein kann. Die Symptome dieser Krankheit treten ab einer H&ouml;he von 2.500 und 3.000 m. &uuml;. d. 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